Über mich als Fotograf

Wieso Fotografie?

Um mein heutiges Wirken als Fotograf zu erklären, möchte ich etwas Persönliches aus der Vergangenheit preisgeben. Jede Technik, die ich heute einsetze, ja, dass ich heute überhaupt hier stehe und Menschen fotografieren möchte, etwa Euch auf Eurer Hochzeit, resultiert einzig und alleine aus einem ganz bestimmten Gefühl.

Vielleicht denkt Ihr ja auch, was ich viele Jahre meines Lebens dachte - dass Schönheit einer der Schlüssel für gesellschaftlichen Erfolg und Anerkennung ist. Beiseite gestellt, wie sehr dies nun tatsächlich zutrifft, so hat mich dieser Gedanke rückblickend betrachtet stark geprägt, und so hing mein Selbstbild sprichwörtlich auch von den Bildern ab, welche ich von mir hatte...

... und gefallen habe ich mir darauf sicher nicht!

Meiner Erfahrung nach haben viele Menschen zunächst ein ungutes Gefühl, wenn eine Kamera auf sie gerichtet wird. Möglicherweise kennt Ihr das von euch selbst, oder euch wurde eine ablehnende Haltung entgegen gebracht, als Ihr ein Foto machen wolltet. Vielleicht ist die Angst vor der Kamera angesichts bisheriger Erfahrungen mit unvorteilhaften Fotos gar nicht einmal unbegründet? Ich habe schon sehr schöne Menschen kennengelernt, bei denen ich es kaum glauben konnte, dass sie sich für unfotogen halten.

Dabei sind neben dem Modell selbst viele Faktoren entscheidend, wie man auf Fotos aussieht.

  • Die Wahl des Objektives, dessen Brennweite und Blende
  • Qualität und Richtung des Lichts
  • Die Pose, der Ausdruck, und noch viel mehr die subtile Emotion im Augenblick
  • Make-Up
  • Bildnachbearbeitung

Auf allen Fotos, die bis dato von mir existierten, wurden alle Punkte derart vernachlässigt, dass das Ergebnis niederschmettern werden musste.

Für mich änderte sich das alles, als ich anfing, die Wirkung professioneller Fotografie auf die Selbstwahrnehmung zu erkennen. Ich entdeckte People Photography für mich und lernte, einem Menschen ein neues Selbstbild zu geben - einschließlich mir selbst.

Ich begann zunächst mit der Portrait-Fotografie, richtete mir ein Fotostudio ein und konnte fortan vielen Menschen mehr geben als ein neues Business Portrait, ein Weihnachtsgeschenk für Omas Nachtkästchen oder ein Social Media Profilfoto: Eine neue Selbstwahrnehmung.

Entstehung des Bildstils

In Anbetracht der geschilderten Erfahrungen ist Schönheit des Betrachteten zum Leitmotiv meines Schaffens geworden (und nicht etwa künstlerische Selbstverwirklichung). Dies wirkt sich natürlich auf meine Arbeitsweise und damit auf die Bilder, die Ihr von mir erhaltet, aus.

Kommunikation

Kommunikation ist eines der entscheidenden Elemente, um auch  schüchterne Zeitnossen zum Bildermachen zu motiveren. Sich nicht hinter dem Sucher zu verstecken, sondern im richtigen Moment den Dialog, etwa mit den Gästen einer Hochzeit, zu suchen, um ihnen Lust auf ein Foto zu machen und dann Tipps zu geben, damit das Foto auch das Versprechen einhält, das ich gegeben habe.

Objektive

Ich nutze für Personen sehr gerne lichtstarke Festbrennweiten wie das Canon 85mm und oder das Sigma Art 50mm - also Objektive ohne Zoom. Durch die damit mögliche offene Blende ergibt sich ein traumhaftes Bokeh und ein vorteilhaftes Spiel aus Schärfe- und Unschärfeebenen.

Blitz

Ein wesentliches gestalterisches Element sind für mich Blitz (Speedlights und im Studio Studioblitze) und Lichtformer (Softbox, Reflektoren). Während man bei einer Bildreportage häufig auf die Lichtstärke der Kamera vertrauen und damit auf das Blitzen verzichten kann, so ist der Blitz bei dem Fotoshooting ein häufig genutztes Stilmittel meiner Arbeit.

Für alle, die es interessiert, ein kleiner Exkurs in mein Verständnis von Licht.

Die Wirkung des Lichts hängt nicht nur von der Menge des Lichts, also der Lichtstärke, ab. Weitere Faktoren spielen eine Rolle.

Qualität des Lichts

Diese beurteilt die Weichheit des Schattenwurfs - große Lichtquellen wie eine Softbox erzeugen weiche und damit schmeichelhafte Schatten. Bedingt durch die große Distanz ist die Sonne trotz ihrer Größe für uns eine sehr kleine Lichtquelle, weshalb bei Aufnahmen in praller hochstehender Sonne zunächst harte Schatten entstehen, welche nur mit Blitz, Reflektor oder Diffusor kompensiert werden können.

Richtung des Lichts

Funkauslöser erlauben die freie Positionierbarkeit der Blitze und damit die Nutzung der Richtung des Lichts. Dimensionalität im Foto entsteht so aus der gezielten Inszenierung des Objekts mittels Licht und Schatten.

In der Kombination aus dem vorhandenen Umgebungslicht und Blitztechnik entsteht der Larger-Than-Life Bildlook eines Fashion Magazins. Durch die Balance beider Lichttypen lässt sich die Bildstimmung steuern. Siehe Bilder hier im Blog-Beitrag.

Blitz und Sonne kombiniert
Blitz und Sonne kombiniert

Parallel hierzu nutze ich abhängig von der Situation und den Wünschen der Kunden auch rein natürliche Lichtquellen. Legt doch die Zeit des Shooting auf kurz vor den Sonnenuntergang, dann haben wir alle Karten in der Hand!

Wieso Hochzeitsfotograf?

Hochzeitsfotografie ist das ideale Betätigungsfeld für einen People Fotografen. Hier fließen Erfahrung aus allen Bereichen der Personen-Fotografie ein, sind doch mehr oder weniger alle Gäste darauf eingestellt, fotografiert zu werden. Näheres hier.

Nächste Schritte

Ich hoffe, Ihr habt nun alle Informationen in der Hand, um zu entscheiden, ob Ihr mich kontaktieren möchtet. Ich freue mich jedenfalls auf eine Anfrage! Vorher könnt Ihr auch einen Blick in den Blog riskieren, welcher aufgrund von Bildrechten nur einen kleinen Teil meiner Arbeiten wiederspiegelt.

Viele Grüße,

Thomas

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